Pauschalwertberichtigung

Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ist eine Abschreibung zur Erfassung des allgemeinen Kreditrisikos, welches sich nicht unmittelbar aus den Gegebenheiten einer àForderung ableitet. Zum allgemeinen Kreditrisiko zählen Konjunkturrisiken, politische Risiken (Enteignungs-, Transfer- oder Abwertungsrisiken) sowie das Risiko, dass ein Schuldner von an sich guter Bonität durch nicht vorhersehbare Ereignisse in Schwierigkeiten gerät.

Bemessungsgrundlage sind die bereits einzelwertberichtigten Forderungen, auf die ein bestimmter prozentualer Abschlag gebildet wird, der sich aus Erfahrungswerten und unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen ergibt. Steuerrechtlich ist die Pauschalwertberichtigung wegen allgemeinem Kreditrisiko nicht zulässig.